Mittelschule Waging am See

Die wohnortnahe Alternative mit mittlerem Bildungsabschluss

Anti-Mobbing: Plakat und Aufsatz klären auf!

Johanna Gröll erhält für ihren positiven Beitrag zum Schulklima einen Sonderpreis.

Im Rahmen des europäischen Wettbewerbs hat Johanna Gröll 7M sich mit zwei Beiträgen beteiligt. Ihre beiden Bilder zum Thema Mobbing sind sehr anschaulich und gehen unter die Haut. Auch in ihren beiden Aufsätzen spricht sie offen über die Folgen von Mobbing. Ein Thema was uns alle betrifft und wir zu gut kennen. Da uns hier an der Mittelschule Waging ein positives Schulklima besonders am Herzen liegt, erhält Johanna Gröll einen schulischen Sonderpreis.

Beide Themen befassen sich mit der Aufklärung über Mobbing:

Liebe Schüler und Schülerinnen der Mittelschule Waging. Lest euch die beiden Artikel von Johanna aufmerksam durch und lasst ihre beiden Bilder und Texte auf euch wirken.

„Viele Menschen denken, dass Schimpfwörter nicht so schlimm sind, aber für die betroffene Person, ist es so schlimm, dass sie sich selber zum Beispiel hässlich oder fett findet.

Mit dem Hintergrund meines Bildes will ich sagen, dass das Herz und die Seele, sozusagen „bluten“, genau so wie bei äußerlichen Verletzungen.“

 mobbing3.png    „ Mobbing ist so wie Krieg!"                                                                  Johanna Gröll 7M

 

Wenn man gemobbt wird, stirbt man in der Seele, fast so wie im Krieg. Viele gemobbte Menschen ritzen sich. Das ist für sie befreiend, weil das von ihren seelischen Schmerzen ablenkt. Es kann aber große Folgen haben: von schrecklichen Narben bis hin sogar zum Tod führen!

Andere Menschen mobben oft, weil sie von ihren eigenen Problemen ablenken wollen oder es einfach lustig finden und es ihnen Spaß macht, den- oder vor der Klasse bloß  zustellen. Manchmal machen sie  den- oder diejenige(n) sogar vor der ganzen Schule lächerlich. Ihnen geht es dann besser.

Sie denken aber nicht darüber nach, was sie damit ihren Mitmenschen antun.

Dieses Bild habe ich gemalt, weil ich alle anderen Menschen und meine Mitschüler darüber aufklären möchte, wie schlimm es eigentlich ist, gemobbt zu werden.

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        "Hört auf!“                                                                                       Johanna Gröll 7 M

Wollt ihr das wirklich! Wollt ihr dafür verantwortlich sein? Und es ist ja nicht so, dass ihr alle sozusagen „Täter“ seid. Die meisten von euch können sich darin wieder finden. Fast jeder oder alle von euch wurden schon mit Worten verletzt und eure Seele trägt Narben davon.

Wir Schülerinnen und Schüler und Lehrer und Lehrerinnen von der Mittelschule Waging sind eine Gemeinschaft und geören zusammen. Nur wenn wir zusammen halten und arbeiten, fühlen wir uns alle wohl in der Schule und können effektiv lernen und arbeiten. Das geht mit Angst und negativen Gefühlen nicht! Wir alle sind ein Team!

Gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit müssen wir noch mehr zusammen halten und Mobbing ist leider nicht vorbei.

Was sonst im Schulgebäude statt findet, verlagert sich auf die Cyperebene. Das Cypermobbig hat momentan noch größere Folgen. Wir (Schüler) sind uns oft selber überlassen und müssen uns vielleicht noch um jüngeren Geschwister kümmern und tragen für sie Verantwortung. Können nicht raus in die Schule oder uns mit einer Freundin oder einem Freund treffen, dem wir uns anvertrauen können und der/die uns in den Arm nehmen kann und uns tröstet. Auch unsere Eltern sind beruflich sehr gefordert: sie müssen Überstunden machen, sind in Kurzarbeit oder haben ihre Arbeit bereits verloren und wissen nicht wie es weiter gehen soll. Ihnen fehlt die Perspektive. Diese Probleme übertragen sich auch auf euch und belasten euch sehr. Wenn dann noch Mobbing hinzu kommt, ist das eine sehr harte und schwierige Zeit für euch und uns alle.

Vielleicht ruft ihr mal eure Klassenkameraden an, (gerade die mit denen ihr noch nie ein Wort geredet habt oder eigentlich nicht mögt, warum auch immer) und sagt ihnen ehrlich einfach mal was Nettes oder schreibt Ihnen eine schöne Nachricht. Und ihr werdet sehen, dass sich nicht nur der andere sehr darüber freut, sondern letztendlich werdet ihr euch auch besser fühlen!

In diesem Sinne übersteht gut die Zeit!

 

Mittelschule Waging: zwei Schülerinnen erhalten den Bayerischen Landespreis beim diesjährigen 76. Europäischen Wettbewerb!

Ezgi Hodzha und Anna Öllinger, beide Klasse 7M, überzeugen die Bayerische Landesjury in Fach Kunst mit ihren Bilden. Die Jury zeichnet ihre Werke mit dem Bayerischen Landespreis aus. Herzlichen Glückwunsch!

Beide haben sich kreativ mit dem Thema: „Baba yaga meets Froschkönig“ auseinander gesetzt:

Ezgi Hodzha : „Merida trifft Rapunzel“

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„Merida und Rapunzel ähneln sich in vielen Dingen und haben viele Gemeinsamkeiten. Sie treffen sich zufällig, unterhalten sich und werden Freundinnen, weil sie vergleichbare Schicksaale haben. Dass sie Freundinnen sind, wollen sie auf diesem Bild zeigen und es soll die ganze Welt erfahren. Sie gehören zusammen und sind immer füreinander da!“

Anna Öllinger: „Aus Prinzesinnen werden Freundinnen“

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„Pocahontas trifft auf Schneewittchen. Sie freunden sich gut an und beschließen zusammen auf Reisen zu gehen. Sie benutzen ihr Googlemaps. Das leitet sie aber in einen tiefen Wald. So kommen sie zu einem Turm. Dort treffen sie auf Rapunzel. Sie trinken Tee und werden beste Freundinnen.“

Der Europäische Wettbewerb ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe Europas und begleitet die europäische Integration von Anfang an. Seit 66 Jahren setzen sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen kreativ mit aktuellen europäischen Themen auseinander. Der Schülerwettbewerb entstand 1953 in Frankreich und dient dem kulturellen Austausch der Nationen und der verstärkten europäischen Zusammenarbeit.

In Deutschland ist die Europäische Bewegung Deutschland von Beginn an Träger des Wettbewerbs, hier ist der Europäische Wettbewerb fest etabliert und es nehmen jedes Jahr über 80.000 Schüler daran teil. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt, die Kultusministerkonferenz, die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident unterstützen ihn als Instrument der europapolitischen Schulbildung und begrüßen die Teilnahme aller Schularten und Schulen.

Skilager 2020

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Auch dieses Schuljahr hieß es für die 7. Klassen wieder „Ski heil!“.  Vom 9.3.-14.3.2020 waren die 7. Klassen der Mittelschule Waging in Werfenweng, um dem Wintersport zu frönen.

Untergebracht im Barbarahof, direkt an der Piste war ausgiebiges Skifahren angesagt. Nachdem die Kinder am Montag je nach Können in Gruppen eingeteilt waren ging es auch gleich los. Die Anfänger konnten im Laufe der Woche alle erfolgreich bei Christina Spann das Skifahren erlernen. Die Gruppen 1 bis 4 erkundeten das Skigebiet mit ihren Gruppenleitern Herrn Rothe, Herrn Schwarz und Frau Falge. Auch wenn das Wetter die ersten drei Tage etwas durchwachsen war, so hatten doch alle großen Spass. Das Abendprogramm gestaltete sich vielfältig. Angefangen mit einem Spieleabend, über einen Abend mit Gemeinschaftsspielen und einer Modenschau war auch hier jede Menge Spaß angesagt. Das Skifahren durchaus anstrengend ist, merkte man bereits am ersten Abend, wo die meisten Schülerinnen und Schüler sich sehr auf ihr Bett freuten. Am Donnerstag waren ideale Bedingungen und ein Traum-Skitag für alle. Dieser wurde genutzt, um mit der gesamten Gruppe, also auch den Anfängern, den Gipfel zu erklimmen, die Aussicht zu genießen und ein Gruppenfoto aufzunehmen. Die Zeit in Werfenweng verging wie im Flug und wird allen sicher in guter Erinnerung bleiben

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Berufsorientierungswoche der 7. Klassen in Traunstein

 

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In der Woche vom 09. bis zum 13. Dezember besuchten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen das bfz (Berufliches Förderzentrum) in Traunstein. Es ging darum, sich erstmals im Hinblick auf die eigene berufliche Zukunft zu orientieren und eigene Neigungen und Interessen zu entdecken.Zu Beginn der Woche stand die so genannten „Potenzialanalyse“ auf dem Programm. Dabei wurden die Teilnehmer von den Ausbildern bei verschiedenen Einzel- und Gruppenaufgaben beobachtet, um so besondere Stärken und Fähigkeiten herauszufinden.An den drei folgenden Tagen konnten die Schülerinnen und Schüler drei von insgesamt fünf Berufsfeldern entdecken: Kaufmännischer Bereich, Hotel- und Gastgewerbe, Friseur und Kosmetik, sowie Holztechnik und Metallbau. Dabei wurden Werbestrategien und Plakate entworfen, es wurde gekocht, serviert und gegessen, es wurden Haare gewaschen, geföhnt und gestylt, Holzbumerangs und Metallkerzenständer gebaut. Ganz nebenbei gab es Informationen zur Ausbildung in den einzelnen Berufen.Am abschließenden Freitag erfuhren die Siebtklässler, wo und wie man sich selbstständig über Ausbildungsberufe und Lehrstellenangebote schlau machenkann.Für die meisten Schülerinnen und Schüler war es eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag zwischen Deutschaufsatz, Matheprobe und Vokabeltest. „Die Woche hat Spaß gemacht.“ war die einhellige Meinung. Und manch einer oder eine hat vielleicht nun eine etwas genauere Vorstellung, wohin der berufliche Weg eines Tages führen könnte.

Florian Waertel, Klassenleitung 7M

Besuch der 7.Klassen bei der Feuerwehr

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Am 18.10.2019 gingen die 7. Klassen im Rahmen des Natur und Technik Unterrichts zur Feuerwehr. Im Unterricht ging es Vorab um das große Thema Luft. Dabei wird auch auf Verbrennung und Brandbekämpfung eingegangen. Um das alles in Natura sehen und erleben zu können, ohne selbst in Gefahr zu geraten muss man zur Feuerwehr.

Dort wurden die Schüler in Kleingruppen eingeteilt und an 5 Stationen durften die Schüler sehen und staunen.

Die Drehleiter wurde erklärt und das komplette Fahrzeug mit allen Werkzeugen und Hilfsmitteln besichtigt. Natürlich war hier das High Light sich mit der Drehleiter in den Himmel zu schrauben und den Blick über Waging zu genießen.

Dann wurde gezeigt was man unter dem Verbrennungsdreieck versteht, wie man Brände bekämpft und wie ein Feuerlöscher funktioniert. Auch ein Fettbrand wurde extra für die Schüler entfacht, damit man sehen und spüren kann was passiert, wenn man versucht diesen mit Wasser zu löschen.

In der Atemschutzwerkstatt konnten die Schüler am eigenen Leib feststellen wie schwer diese Ausrüstung ist, oder wie es sich anfühlt eine Fluchthaube zu tragen. Es wurde erklärt wie man zum Träger einer Atemschutzausrüstung ausgebildet wird und wie die Reinigung und Befüllung der Flaschen funktioniert.

An einer weiteren Station konnten die Schüler erfahren wie wichtig es ist den Notruf richtig abzusetzen. An Beispielen durften Freiwillige mit dem Telefon einen Notruf tätigen und merkten schnell, dass es unter der Stresssituation „Hilfe – es brennt“ sicherlich nicht einfach ist die notwendigen Informationen richtig mitzuteilen.

Auch die Feuerwehr selbst stellte sich vor und die Schüler erfuhren Zahlen und Daten über die Feuerwehr Waging. Wie viele Einsätze gefahren wurden und wie es bei einem Einsatz abläuft.

Dieser Tag war sehr informativ und hat gezeigt wie wichtig die Freiwillige Feuerwehr ist!

Wir Danken allen die dazu beigetragen haben uns einen Einblick in die Arbeit zu gewähren. Es war ein schöner Tag!

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